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Die Körperhaar-FUE kann eine sehr attraktive Möglichkeit zur Haarwiederherstellung darstellen, wenn eine Kopfhaartransplantation aufgrund von begrenzten Spendermöglichkeiten nicht möglich ist.
Bei der Körperhaartransplantation werden die gleichen Extraktionsprinzipien wie bei der FUE angewandt, jedoch wird das Haar aus dem Körper statt aus der Kopfhaut entnommen. Das Verfahren wird empfohlen, wenn nicht genügend Spenderhaare vorhanden sind. Der Arzt, der die BHFUE durchführt, muss bereits vor Durchführung der Körperhaar-FUE einen qualifizierten FUE-Eingriff durchführen können. Die Körperhaar-FUE ist eine noch junge Methode zur Haarwiederherstellung.
Durch genetische Varianten, Haareigenschaften und Wachstumsrate verhalten sich Körperhaare anders als Kopfhaare und können je nach Herkunft ein langsameres und geringeres Wachstum aufweisen. Auch die Kompatibilität ist ein wichtiger Gesichtspunkt. Barthaare sind eine äußerst zuverlässige Spenderquelle mit beachtlichem Wachstum.
Studien zeigen, dass Körperhaare wie Brusthaare eine sehr kurze Anagenphase und eine sehr lange Telogenphase haben. Daher benötigt Körperhaar einen Zeitraum von etwa sechs Monaten, um 2 bis 5 cm zu wachsen. Danach kann das Haar mehrere Jahre lang auf derselben Länge bleiben.
Darüber hinaus müssen Farbe und Locken der Körperbehaarung zufriedenstellend zum Kopfhaar passen. Die Farbe ist dabei weniger einschränkend, allerdings können die Locken manchmal unterschiedlich sein. Es muss also ein akzeptabler Grad an Lockenkompatibilität vorliegen, bevor wir eine Körperhaar-FUE empfehlen können.
Im Einzelfall kann der BHR zu einem Brustkörperhaartest raten, bei dem die Anzahl der verpflanzten Transplantate geringer ist. In diesem Fall wird über einen Zeitraum von 6 Monaten oder länger anhand der Ergebnisse entschieden, ob eine größere Behandlung mit Brusthaar durchgeführt werden soll.
REPARATURVERFAHREN
Die Reparaturoperation kann inzwischen sehr beeindruckende Ergebnisse für Patienten erzielen, die zuvor an einer qualitativ schlechten Operation gelitten haben. Allerdings können Reparaturverfahren medizinisch schwierig durchzuführen sein, und es können Komplikationen auftreten, die es bei einer unbehandelten Kopfhaut nicht gibt. Die Erwartungen der Patienten müssen angemessen und realistisch sein. Da es sich um einen “Reparaturfall” handelt, können die emotionalen Auswirkungen erheblich sein und sollten entsprechend unterstützt werden.
Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht alle durch frühere Eingriffe verursachten Schäden repariert werden können. Zudem können mehrere Operationen erforderlich sein, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Bei der Beurteilung einer Reparatur ist es daher unerlässlich, sich auf die Bereiche zu konzentrieren, die am meisten Sorge bereiten. Ein ehrliches und offenes Gespräch zwischen Arzt und Patient hilft dabei, klare Ziele zu setzen und dem Patienten etwaige Grenzen bewusst zu machen.
Oft müssen alte Transplantate zu entfernen und den Haaransatz neu zu gestalten. Dies kann mit einer FUE-Stanze erfolgen. Wenn die Transplantate jedoch zu groß sind oder dicht beieinander platziert sind, ist die Verwendung einer Stanze eventuell nicht möglich und der Bereich muss genäht werden.
Schlecht platzierte oder abgewinkelte Transplantate können “Grübchen” am Transplantat oder “Hautleisten” um das Transplantat herum verursachen. Grübchen können nach der Entfernung des Transplantats behandelt werden und die Haut sollte sich mit der Zeit wieder zurückbilden. Dies kann jedoch von der Größe des Transplantats und des Schwierigkeitsgrades der Entfernung abhängen.
Hautleisten oder Unebenheiten sind dagegen schwieriger zu korrigieren. Sowohl die Grübchen als auch die Unebenheiten beeinträchtigen die Platzierung neuer Transplantate und können aufgrund der Narbenbildung zu einem geringeren Ergebnis führen als bei einer unbehandelten Kopfhaut.
Der Zustand des Spenderbereichs eines Patienten ist bei Reparaturoperationen von entscheidender Bedeutung und beeinflusst das Ergebnis erheblich.
Eine Beeinträchtigung des Spenderbereichs kann auf eine zu große Entnahme mit einem großen Stanzer in einem FUE-Verfahren, eine falsche Positionierung der Streifennarbe oder eine Narbendehnung zurückzuführen sein.
Wenn es sich um eine alte Streifennarbe handelt, gibt es zwei Möglichkeiten: Eine Englobierung der Narbe, wenn weitere Transplantate entfernt werden sollen, oder eine Korrektur der Narbe bzw. das Einsetzen von Transplantaten zur Tarnung der Narbe. Eine Englobierung oder Korrektur ist keine Garantie für eine dünnere Narbe.
Bis zur Durchführung des Eingriffs ist es unmöglich, die Tiefe der Fibrose unter der Haut zu erkennen bzw. zu bestimmen, wie die neue Narbe heilen wird. Die Narbe wird dadurch nicht unbedingt kleiner oder unsichtbar. Das Einbringen von Transplantaten in die Narbe kann je nach Größe der Narbe und wie gut die Narbe verheilt ist, eine gute Lösung sein.
Der Ertrag kann bei der Einbringung in eine Narbenlinie durchaus geringer sein. Daher kann es ratsam sein, zunächst eine geringere Dichte einzubringen und dann den Ertrag zu messen, bevor weitere Transplantate in Betracht gezogen werden.
EINZELHAARENTNAHME (FUE)
TRADITIONELLE METHODE
KÖRPERHAARTRANSPLANTATION (BHFUE)
PLÄTTCHENREICHES PLASMA
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